Join the Forum! >>> www.just1.foren-city.de <<< +++ www.myspace.com/just_2 --->>> Besucht meine Myspace Website +++ ~~~S.A.U. 3.0 Reloaded released~~~ >www.steiner-modding.com< +++ Besucht auch meine Partnerseiten: www.myblog.de/invaze und www.treysa.de.tl +++ Just's Website









Links











Verbot von Computerspielen

Es ist ein aktuelles Thema, sowohl politisch als auch gesellschaftlich: Das Verbot von sogenannten "Killerspielen".
Immer wieder werden Spiele wie z.B. Counterstrike oder GTA verurteilt, an Amokläufen oder Gewalttaten von Jugendlichen schuld zu sein.
Plötzlich spricht sich jeder deutsche Politiker für ein Verbot dieser Spiele aus, wobei aber zu beachten sei, dass es wissenschaftlich bewiesen ist, dass Computerspiele keinen Einfluss auf die Spieler haben. Es ist lediglich bewiesen das Computerspiele eine Abschirmung von dem sozialen Umfeld bewirken könnten.
Wie dem auch sei, die Politiker sind sich noch nicht im klaren, was denn der Begriff "Killerspiel" genau bedeutet und selbst haben sie ihre Nase auch noch nie in ein solches "Killerspiel" gesteckt. Verallgemeinert wird ja auch, dass "Killerspiele" die bloße Jagd auf virtuelle Zivilisten sei, was bei den allermeisten Computerspielen nicht der Fall ist. Der Spielinhalt von Counterstrike beinhaltet den Konflikt zwischen einer Antiterroreinheit und den Terroristen und nicht die Jagd auf unbescholtene Zivilisten. Falls ein Verbot des Spieles Counterstrike eintreten sollte, sollen wohl aufeinmal Millionen Spieler aufhören dieses Spiel zu spielen...? Wenn dem so ist und jeder Spieler gefährdet sein könnte, gäbe es in Deutschland wohl mehr Amokläufer, als Schulen vorhanden wären. Das Nichtvorhandensein dieses Spieles wird einige Leute wenig stören, da das Spiel auch im Netz als Download zur Verfügung steht.
Edmund Stoiber z.B. meinte, dass solche Spiele Jugendliche dazu animieren würden, andere Menschen zu töten. Wieder einmal sind die "Killerspiele" der Sündenbock der Gewalt, vergleichbar auch mit den Juden im Dritten Reich, die von den Nationalsozialisten als Sündenbock missbraucht wurden.
Vielmehr ist es aber ein Problem der heutigen Gesellschaft, viele Jugendliche haben einfach keine Perspektive im Leben und sind unzufrieden mit der Politik oder ihrem Umfeld. Gewalt ist bei vielen Jugendlichen ein zentrales Thema, Gewalt wird benutzt um sich eine Art Machtposition in der Gruppe zu verschaffen oder um dem inneren Hass zu beseitigen. «Aufwachsen ohne Gewalt», so heißt die Überschrift des neuen Koalitionsvertrrages zum Verbot von "Killerspielen" und auch Actionspielen. Wenn Computerspiele soviel Einfluss auf Jugendliche haben, was ist dann mit Filmen und Musik, die tägtäglich im Fernsehen und im Radio zu sehen bzw. zu hören sind? Es sollte schon in frühen Jahren versucht werden mit Gewalt umzugehen und man sollte nicht versuchen, sie vollends zu verdrängen. Die Gewalt auf deutschen Strassen als weiteres Beispiel von Gewalt ist sicherlich nicht durch Computerspiele zu erklären, sondern eher aufgrund gesellschaftlicher Missverständnisse. Ich selbst besitze das Computerspiel Counterstrike nicht, weiß aber über dessen Inhalt bescheid und kann sehr wohl beurteilen, was Jugendgefährdent ist und was nicht. Das Verbot dieser Spiele ist ein deutlicher Eingriff in die Privatsphäre, der erste Schritt zur Unterdrückung der persönlichen Freiheit. Dies wird schließlich neue Wege zur vollständigen Beraubung der persönlichen Freiheitsrechte führen, was Politikern aber größtenteils nicht missfällt. Die Einschränkung der eigenen Meinung und in ferner Zukunft möglicherweise die Gedankenkontrolle werden in Zukunft wohl das Leben der deutschen Bürger bestimmen, immerhin ist die Meinung des Volkes ohnehin schon sehr eingeschränkt.
Eines der jüngsten Beispiele dieser unwissenden, palavernden Moralapostel ist die Furore um das Konsolenspiel "Canis Canem Edit", indem es um einen Jungen geht, der die Schulbank drückt und sich dabei einigen Schabernak erlaubt, sei es nun eine detonierende Stinkbombe oder das Schießen von Papierkugeln mit einer Zwille, aber auch ein misslungenes Experiment im Chemieunterricht. Von seiten der Politiker wurde dieses Spiel stark kritisiert, da befürchtet wurde, man könne in diesem Konsolenspiel Amok laufen und hätte verschiedene Projektilwaffen oder Sprengsätze um dies durchzuführen. In den USA wurde dieses Spiel unter dem Namen "Bully" verkauft, hierzulande unter dem Namen "Canis Canem Edit", was auch ein Grund der Kritik seitens der Politiker zu verantworten ist und den Ruf des Spieles in Mitleidenschaft gezogen haben könnte.
Bei solchen Fällen wird wie immer deutlich, dass mit Verboten immer das Gegenteil von dem bewirkt wird, was es zu lösen gilt.
Der PC dient heutzutage vielen Kindern und Jugendlichen als eine Art "Ersatzdroge" für Eltern, da viele nicht viel Zeit für ihre Kinder aufbringen können, was ständig ändernde Bedingungen am Arbeitsmarkt mit sich bringen. Man kann ganz klar von einer "Ersatzdroge" sprechen, aufgrund der Abhängigkeit vieler Kinder und Jugendlicher vom PC und anderen Medien als Ersatz für durch Arbeitsbedingungen wenig Zeit habende Eltern.
Die Jugend heutzutage vertreibt sich die Zeit nichtmehr mit Familienausflügen, sondern mit den in unserer Gesellschaft vorhandenen Medien. Die Schuld liegt hier nicht bei den Eltern oder den Medien, sondern an dem wachsenden Leistungshorizont am Arbeitsmarkt, durch den viele Eltern und Volljährige mehr Zeit in die Arbeit investieren müssen, anstatt in Familie und Kinder. Dies ist auch ein weiterer Grund der schrumpfenden Bevölkerung in Deutschland, da viele Menschen Kinder als zu teuer und zeitaufwendig ansehen. Ein Verbot von diesen zeitvertreibenden Medien würde nichts zur Sache tun und den schon vorhandenen Hass gegen unsere Politik noch weiter schüren.
3.12.07 21:03


Gratis bloggen bei
myblog.de