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Stasi 21

Nein, bei dem Titel handelt es sich nicht um einen Abklatsch der Serie "Frontal 21", es handelt sich hierbei vielmehr um eine traurige Tatsache, eine Stasi des 21. Jahrhunderts. Der Titel mag übertrieben klingen, doch Anfänge für eine totale Kontrolle und Überwachung durch den Staat sind in vielerlei Hinsicht schon zu finden.

Der ohnehin schon "gläserne Benutzer" des Internets sieht sich einer weiteren, verunsichernden Strapaze gegenüber: Online-Durchsuchungen. Das hieße, dass das Bundeskriminalamt uneingeschränkten Zugriff auf private PCs bekäme. Somit können private Dateien und alles was sich auf einer Festplatte befindet eingelesen werden. Die Begründung liegt hierbei lediglich "zur Abwehr von Gefahren". Weiterhin sollen private Wohnräume vermehrt abgehört und Telekommunikationsdaten gespeichert werden um Bedrohungen von außen vorzubeugen. Eine "Anti-Terror-Datei" versorgt den Staat mit allen relevanten Informationen über eine bestimmte Person die u.a. als "Kontaktmann", "Befürworter" internationalen Terrors angesehen werden können, obwohl selbige zum größten Teil rechtschaffende Bürger sind. Eine individuelle ID jeder Person in Deutschland ist ein weiterer Informationsbeschaffer des Staates um jegliche Details eines Bürgers festzuhalten - sei es nun Baby oder Greis. Höchstwarscheinlich wurde sogar das Schreiben dieses Textes und das Lesen des selbigen durch Sie vom Staat überwacht - wer weiß.
Das Problem dabei ist, der Bürger kann sich auf solcherlei Maßnahmen nicht vorbereiten und die jeweiligen Maßnahmen geschehen unbemerkt und vor allem ungewollt. Ein staatsunabhängiges Beispiel ist die unterbewusste Beeinflussung des Beobachters durch Werbung, die unterschwellige Botschaften vermitteln könnte. Zwar sind solche Methoden verboten, jedoch sind sie vom Bürger aus nicht bzw. nur schwer nachvollziehbar. Die Medien könnten uns jeden Tag von schlimmen Unfällen und Katastrophen berichten, doch sie tun es nicht, denn sie sind ein Teil der bürgerlichen Kontrolle und wollen die Bürger nicht mit zu viel Informationen versorgen um sie evtl. aus staatlicher Sicht negativ zu beeinflussen. Es klingt schon fast wie eine Verschwörungstheorie, basiert es doch auf realen Tatsachen - den Ideen des Bundesinnenministers Schäuble.

Und jetzt frage ich mich als unbescholtener Bürger doch, was mit unser vielgeliebten privaten Freiheit geschehen ist...? Die ohnehin schon eingeschränkte Meinungsfreiheit durch weitere privatsphärengefährdende Handlungen zu ergänzen, ist in vielerlei Hinsicht eine Dreistheit. Wohl eine Dreistheit zugunsten des Staates, denn dieser kann anhand der Informationen das Privatleben, sowie soziale Kontakte überwachen. Der erste Schritt zum Polizeistaat ist getan. Die Schizophreni des Staates wird immer deutlicher; einerseits soll der Bürger private Freiheiten sowie Meinungsfreiheit genießen, andererseits werden ihm diese Rechte wieder durch Kontrollmaßnahmen entzogen. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann Implantate für Säuglinge, um deren Gedanken zu überwachen...?

Siehe auch:

- Blog gegen Stasi 2.0

- Begriff "Stasi"
21.5.07 14:42


Verbote

Es ist ein aktuelles Thema: Verbote. Politiker versuchen mit aller Macht Verbote von Sachen, die ihnen ein Dorn im Auge sind, herbeizuführen. Aber mal ehrlich: Der Bürger hat diesbezüglich mehr Erfahrung als der Politiker. Ein Politiker muss sich nicht mit alltäglichen Sachen auseinandersetzen, wie ein normaler Bürger, zumindest nicht mit allen. Die Bürger sollten zumindest versuchen aus eigener Mündigkeit Verbote und Kompromisse herbeizuführen und nicht, wie es der Fall zu scheinen scheint, vom Staat gelenkte Beschlüsse zu akzeptieren. Demokratie ist hier nur zum Teil vorhanden. Es ist wahr, dass wir Bürger alle 4 Jahre eine neue Partei wählen, doch was für einen Handlungsspielraum bleibt dem Bürger danach? Reichlich wenig. Nachdem eine bestimmte Partei, meist mit leeren Versprechungen, die Wähler auf ihre Seite gezogen hat, handelt selbige nach eigenem Ermessen und das Volk hat hier nur minderes Mitspracherecht. Resultierend daraus bildet sich evtl. eine Unzufriedenheit und im nächsten Wahljahr wird eine andere Partei gewählt, was dazu führt das unsere vielgeliebte Demokratie als "Ruderboot" endet. Eine Partei lenkt in die eine Richtung, die andere wiederrum in eine ganz andere. Das Ergebnis: Man kommt kein bisschen voran. Computerspiele als Bestandteil der Jugendkultur zu verbieten und Spieler, die z.B. "Call of Duty 3" spielen als Meute rechtsradikaler Amokläufer zu beschreiben (22.07.2007 "Panorama" "Morden und Foltern als Freizeitspaß - Killerspiele im Internet"). geht schon etwas zu weit. An dieser Stelle möchte ich auf einen bekannten Denker der Aufklärung, Immanuel Kant, zurückgreifen. "Aufklärung" und "freies ungelenktes denken" sind zwei wesentliche Stichwörter. Anstatt mit Hasstiraden wie z.B. "Dieses Dreckszeug hat in deutschen Kinderzimmern nichts verloren" nur auf Applaus hinauszuwollen, sollten Politiker vielmehr auf Aufklärung setzen, doch auch hier ist die Politik in zwei Lager gespalten. Die einen fordern Verbote, die andern fordern Aufklärung und wiederrum andere spielen auf ein ganz anderes Thema an. Bei einem möglichen Verbot werden erwachsene Spieler ebenfalls benachteiligt und, wie auch die Gesellschaft, als kleines unwissendes Kind gleichgestellt. Zudem dürfen gewaltbeinhaltende Computerspiele faktisch nicht an Kinder und Jugendliche gegeben werden (USK), Politiker sollten also vielmehr auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor gewaltbeinhaltenden Spielen setzen. Wenn man Computerspiele als eine Art Kunstform betrachten würde, könnte man es mit Goethes "Die Leiden des jungen Werthers" vergleichen, welches zu der entsprechenden Zeit auch sehr umstritten war und heutzutage ein Literaturklassiker ist. Ein weiterer Punkt der beachtet werden sollte ist, dass der Amokläufer von Emsdetten neben dem Spielen von "Counter-Strike" ein Außenseiter ohne Freunde war. Das führt uns also wiederrum auf einen sozialgesellschaftlichen Aspekt, den Moralapostel und Politiker beachten sollten. An dieser Stelle sollte das Volk entscheiden: Gezielte Auseinandersetzung mit Gewalt oder voreiliges Verbot. In Bezug auf Alkoholverbote und Rauchverbote sollten ebenfalls ähnliche Maßnahmen getroffen werden und Kompromisse geschaffen werden. Wenn ein Verbot erst einmal in Kraft tritt, wird es meist nicht wieder abgesetzt, was wirtschaftlich gesehen, auch wieder zu Komplikationen führen könnte (Spielehersteller wandern aus etc.). Der soziale Wandel wird zeigen, ob die Gesellschaft und die Politiker gelernt haben oder ob wir uns weiter von "oben" lenken lassen. Metaphorische Vergleiche für die auf den Medien basierende Darstellung von Computerspielen sind folgende: Wenn man in Erdkunde nur das Thema "Antarktis" behandeln würde und alle weiteren Landmassen ausser Acht lässt, würde der Laie denken, die gesamte Erde bestünde aus Eis oder auch ein weißes Blatt Papier mit einem schwarzen Punkt und nur der schwarze Punkt würde behandelt, nicht aber das ganze Blatt und der Laie würde denken, das ganze Blatt sei schwarz. Was damit ausgesagt werden soll ist, dass Computerspiele nicht mit dem Teilaspekt gewaltbeinhaltender Spiele gleichgestellt werden soll, sondern der gesamte komplexe Bereich behandelt werden sollte und könnte. Selbiges geschieht aber nicht nur in Bezug auf Computerspiele, sondern auch in weiteren gesellschaftlichen Problembereichen. "Rauchen ist schlimm!", warum das aber so ist wird ausser Acht gelassen oder "Fernsehen macht dumm", doch eine klare begründende Erklärung fehlt in den meisten Fällen und es bleibt bei einer voreiligen Schlussfolgerung, die erst später, aber meist auch nur zum Teil aufgeklärt wird. Kritiker werden in solchen Fällen meistens nicht beachtet oder als fehlinterpretierende Personen eingestuft. Meiner Meinung nach sollte die Aufklärung jetzt beginnen und nicht erst in vielen Jahren. Wir sollten nicht mehr Politiker als stabiles Meinungsfundament nutzen, sondern unseren eigenen Verstand mit der Nutzung von Erfahrung und Beobachtung nutzen um eine gute Gesellschaft in Zukunft zu gewährleisten.

Weiteres zum Thema "Verbote":

-Verbot - Wikipedia

-"Verbote, Verbote, Verbote" von Tobias Rösmann

-www.gamer-sind-keine-verbrecher.de

-Zeitschrift "Games Aktuell" Ausgabe April 2007 S.48-51
25.3.07 13:49


Frohe Weihnachten & Guten Rutsch

Ich wünsche allen Besuchern dieser Seite ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Unter "Videos" ist eine neue Episode "Chad Vader" verfügbar.
Viel Spaß beim Anschauen
24.12.06 00:00


Verbot von Computerspielen

Es ist ein aktuelles Thema, sowohl politisch als auch gesellschaftlich: Das Verbot von sogenannten "Killerspielen".
Immer wieder werden Spiele wie z.B. Counterstrike oder GTA verurteilt, an Amokläufen oder Gewalttaten von Jugendlichen schuld zu sein.
Plötzlich spricht sich jeder deutsche Politiker für ein Verbot dieser Spiele aus, wobei aber zu beachten sei, dass es wissenschaftlich bewiesen ist, dass Computerspiele keinen Einfluss auf die Spieler haben. Es ist lediglich bewiesen das Computerspiele eine Abschirmung von dem sozialen Umfeld bewirken könnten.
Wie dem auch sei, die Politiker sind sich noch nicht im klaren, was denn der Begriff "Killerspiel" genau bedeutet und selbst haben sie ihre Nase auch noch nie in ein solches "Killerspiel" gesteckt. Verallgemeinert wird ja auch, dass "Killerspiele" die bloße Jagd auf virtuelle Zivilisten sei, was bei den allermeisten Computerspielen nicht der Fall ist. Der Spielinhalt von Counterstrike beinhaltet den Konflikt zwischen einer Antiterroreinheit und den Terroristen und nicht die Jagd auf unbescholtene Zivilisten. Falls ein Verbot des Spieles Counterstrike eintreten sollte, sollen wohl aufeinmal Millionen Spieler aufhören dieses Spiel zu spielen...? Wenn dem so ist und jeder Spieler gefährdet sein könnte, gäbe es in Deutschland wohl mehr Amokläufer, als Schulen vorhanden wären. Das Nichtvorhandensein dieses Spieles wird einige Leute wenig stören, da das Spiel auch im Netz als Download zur Verfügung steht.
Edmund Stoiber z.B. meinte, dass solche Spiele Jugendliche dazu animieren würden, andere Menschen zu töten. Wieder einmal sind die "Killerspiele" der Sündenbock der Gewalt, vergleichbar auch mit den Juden im Dritten Reich, die von den Nationalsozialisten als Sündenbock missbraucht wurden.
Vielmehr ist es aber ein Problem der heutigen Gesellschaft, viele Jugendliche haben einfach keine Perspektive im Leben und sind unzufrieden mit der Politik oder ihrem Umfeld. Gewalt ist bei vielen Jugendlichen ein zentrales Thema, Gewalt wird benutzt um sich eine Art Machtposition in der Gruppe zu verschaffen oder um dem inneren Hass zu beseitigen. «Aufwachsen ohne Gewalt», so heißt die Überschrift des neuen Koalitionsvertrrages zum Verbot von "Killerspielen" und auch Actionspielen. Wenn Computerspiele soviel Einfluss auf Jugendliche haben, was ist dann mit Filmen und Musik, die tägtäglich im Fernsehen und im Radio zu sehen bzw. zu hören sind? Es sollte schon in frühen Jahren versucht werden mit Gewalt umzugehen und man sollte nicht versuchen, sie vollends zu verdrängen. Die Gewalt auf deutschen Strassen als weiteres Beispiel von Gewalt ist sicherlich nicht durch Computerspiele zu erklären, sondern eher aufgrund gesellschaftlicher Missverständnisse. Ich selbst besitze das Computerspiel Counterstrike nicht, weiß aber über dessen Inhalt bescheid und kann sehr wohl beurteilen, was Jugendgefährdent ist und was nicht. Das Verbot dieser Spiele ist ein deutlicher Eingriff in die Privatsphäre, der erste Schritt zur Unterdrückung der persönlichen Freiheit. Dies wird schließlich neue Wege zur vollständigen Beraubung der persönlichen Freiheitsrechte führen, was Politikern aber größtenteils nicht missfällt. Die Einschränkung der eigenen Meinung und in ferner Zukunft möglicherweise die Gedankenkontrolle werden in Zukunft wohl das Leben der deutschen Bürger bestimmen, immerhin ist die Meinung des Volkes ohnehin schon sehr eingeschränkt.
Eines der jüngsten Beispiele dieser unwissenden, palavernden Moralapostel ist die Furore um das Konsolenspiel "Canis Canem Edit", indem es um einen Jungen geht, der die Schulbank drückt und sich dabei einigen Schabernak erlaubt, sei es nun eine detonierende Stinkbombe oder das Schießen von Papierkugeln mit einer Zwille, aber auch ein misslungenes Experiment im Chemieunterricht. Von seiten der Politiker wurde dieses Spiel stark kritisiert, da befürchtet wurde, man könne in diesem Konsolenspiel Amok laufen und hätte verschiedene Projektilwaffen oder Sprengsätze um dies durchzuführen. In den USA wurde dieses Spiel unter dem Namen "Bully" verkauft, hierzulande unter dem Namen "Canis Canem Edit", was auch ein Grund der Kritik seitens der Politiker zu verantworten ist und den Ruf des Spieles in Mitleidenschaft gezogen haben könnte.
Bei solchen Fällen wird wie immer deutlich, dass mit Verboten immer das Gegenteil von dem bewirkt wird, was es zu lösen gilt.
Der PC dient heutzutage vielen Kindern und Jugendlichen als eine Art "Ersatzdroge" für Eltern, da viele nicht viel Zeit für ihre Kinder aufbringen können, was ständig ändernde Bedingungen am Arbeitsmarkt mit sich bringen. Man kann ganz klar von einer "Ersatzdroge" sprechen, aufgrund der Abhängigkeit vieler Kinder und Jugendlicher vom PC und anderen Medien als Ersatz für durch Arbeitsbedingungen wenig Zeit habende Eltern.
Die Jugend heutzutage vertreibt sich die Zeit nichtmehr mit Familienausflügen, sondern mit den in unserer Gesellschaft vorhandenen Medien. Die Schuld liegt hier nicht bei den Eltern oder den Medien, sondern an dem wachsenden Leistungshorizont am Arbeitsmarkt, durch den viele Eltern und Volljährige mehr Zeit in die Arbeit investieren müssen, anstatt in Familie und Kinder. Dies ist auch ein weiterer Grund der schrumpfenden Bevölkerung in Deutschland, da viele Menschen Kinder als zu teuer und zeitaufwendig ansehen. Ein Verbot von diesen zeitvertreibenden Medien würde nichts zur Sache tun und den schon vorhandenen Hass gegen unsere Politik noch weiter schüren.
3.12.07 21:03


Promo

So,
an der Stelle auch mal ein bisschen Promo:

Maras Website (leider (noch) passwortgeschützt)

Mara (Fotos)

Schönen Gruß an die Webmaster
30.10.06 20:19


Chat & Shoutbox

Für meine Gäste nur das Beste

Der Chat wurde nochmals überarbeitet und bietet jetzt noch mehr Benutzerfreundlichkeit und lädt nun auch (fast) nicht mehr

In der Shoutbox könnt ihr jetzt eure Nachrichten hinterlassen, die von jedem der die Shoutbox öffnet gelesen werden kann.

Viel Spass!!!

Schauts euch einfach mal an... :-)
5.9.06 15:23


EaW Wette

Zitat von Raziel Kanos im deutschsprachigen Petroglyph-Forum:

"Ich, Raziel Kanos, wette das es die deutsche Community NICHT schafft bis zum 26.10.2006 hier mind. 250 Neuanmeldungen zu schaffen. Solle ich meine Wette verlieren, werde ich mich umgehend an ein Schiffserweiterungs Set für AotR setzen, und für neue Mappacks für EaW sorgen!"

Was das bedeutet:

HIER anmelden im Sinne aller EaW und bald auch EaW:FoC Zocker

Achja, und HIER noch einen Kommentar abgeben das ihr angemeldet seid (es reicht auch ein einfaches "Meld")

Ihr könnt euch auch gerne einfach so anmelden, auch wenn ihr gar kein EaW besitzt *g*
Es sollte aber schon zu einer lebhaften deutschen Community kommen...

Hauptsache wir kriegen erst einmal bis zum 26.10.2006 250 Benutzer zusammen!!!
21.10.06 16:34


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